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Wir empfehlen: | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Unter BILDKOMPOSITION versteht man das harmonische
Zusammenspiel aller Details in einer Einstellung. Diese macht einen wesentlichen
Teil der künstlerischen Gestaltung eines Films aus.
Die FILMMUSIK wurde entweder für den Film komponiert
oder der vorhandenen Musikliteratur entnommen. Die Musik dient vor allem als
Stimmungsträger und zur Verdeutlichung einzelner
Szenen.
Zwischen zwei Einstellung gibt es zwei
Möglichkeiten: den HARTEN SCHNITT und die ÜBERBLENDUNG (=UNSICHTBARER
SCHNITT).
Beim harten Schnitt werden zwei Einstellungen unmittelbar
aneindandergefügt. Bei der Überblendung wird das Bild unscharf und
dunkel, dann hellen sich allmählich die Konturen eines neuen Bildes
auf.
Gegenüber dem Theater hat der Film den Vorteil,
daß die Zeitkontinuität nicht gegeben sein muß.
Im Film kann die Zeit zum Stehen gebracht, beschleunigt
oder gedehnt werden. Zeiten können übersprungen werden, zeitlich
auseinanderliegende Ereignisse können
aneinanderrücken.
Dies ist zwar grundsätzlich auch im Theater
möglich, der Film übertrifft es aber bei weitem an der technischen
Perfektion z.B.: mit Überblendungseffekten, Zeitlupe oder Zeitraffer. Beim
Film ist auch ein plötzlicher Wechsel der Wirklickeitsebenen möglich ,
z.B.: Realität wird Phantasie oder Wachbewußtsein wird zum
Traum.
Anders als im Schauspiel wird das Interesse des Publikums
durch rasche Szenenwechsel wachgehalten.
Wie in der Epik lassen sich FORMEN DES
ERZÄHLVERVHALTENS unterscheiden, die während des Films mehrmals
wechseln können:
1) NEUTRALES ERZÄHLVERHALTEN: Der Zuschauer
fühlt sich als Be-
obachter in neutraler Position.
2) AUKTORIALES ERZÄHLVERHALTEN: Die Wahrnehmung wird
vom
Regisseur in eine bestimmte Richtung
gelenkt.
3) Der Zuschauer findet sich zwischen die Menschen
gestellt und er soll Par-
tei ergreifen.
4) PERSONALES ERZÄHLVERHALTEN: Der Zuschauer erlebt
das Ge-
schehen vom Standpunkt einer Figur. Er identifiziert
sich häufig mit der
Figur.
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